BMW beschränkt Managergehälter werden andere Großunternehmen folgen?

Gefunden in der FAZ am Sonntag am 25.10.2009:
Arbeiter bestimmen jetzt die Manager-Löhne


Als erster DAX Konzern beschränkt BMW die Managergehälter, damit die Schere Arbeiter und Manager nicht weiter auseinandergeht. Der BMW Personalchef äußert sich auch kritisch zu den Managergehältern, indem er folgendes sagt: "Unsere Leute brauchen keine Karotte."

 

Zitat aus dem Artikel:
Die Marktwirtschaft sieht solche Eingriffe nicht vor, Angebot und Nachfrage regeln auch den Preis für Spitzenmanager. „Und wenn die Vorstände immer schneller gefeuert werden, muss das mit einem höheren Gehalt aufgewogen werden“, sagt der Hamburger Wirtschaftsjurist Michael Adams. Entscheidend sei die Kompetenz der Aufsichtsräte: „Die müssen erkennen, welcher Manager sein Geld wert ist und welcher nicht.“

nur weil jemand schneller gefeuert werden kann, soll er auch mehr Geld bekommen. Sehr geehrter Herr Micheal Adams, wie rechtfertigen sie diesen Satz? Auch jeder Arbeiter und Angestellte (Vorstände und Aufsichtsräte sind auch nur angestellt und keine Inhaber) kann sehr schnell wieder seine Arbeit (Probezeit ...) verlieren, wegen diesem Grund, bekommt er aber nicht mehr Geld. Somit sieht mir dies nicht nach einen wirklich sinnvollem Kriterium aus, dass Gehalt zu bemessen.

Wie in dem Artikel geschrieben, geht die Schere zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilweise bis zum 1000fachen auf. Da bleibt doch eigentlich nur noch eine Frage:

Werden weitere Großunternehmen und Banken dies auch machen?