Das langsame Platzen der Kaufrauschblase

Das langsame Platzen der Kaufrauschblase

Sie erinnern sich:

Von Mitte November an, bis zum Heiligabend, wurden die Medien nicht müde, uns mit Experten aus allen angesehenen Instituten zu konfrontieren, die voller Vorweihnachtsfreude in aller Inbrunst nichts anderes mehr singen konnten, als das Hohelied des Kaufrauschs, des Aufschwungs, der Belebung der Binnenmarkts und eines geradezu krachenden Weihnachtsgeschäftes.

Getragen von einer Bevölkerung, die wieder Mut gefasst hat, Vertrauen in die Zukunft, zuversichtlich auf steigende Löhne und jenes endlich greifbar erscheinende Mehr-Netto-vom-Brutto vertrauend, sollte das Weihnachtsgeschäft endgültig die Decke des dröhnenden Jubilierens über die sogenannte Krise legen, zumal diese Krise bei der Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt wirklich angekommen war ...

Und wieder hat die Masche nicht funktioniert.

Das erste Zurückrudern aus dem Reich der unbegründeten Euphorie kommt diesmal vom Handelskonzern METRO. Dort schrumpften die Deutschland-Umsätze im Weihnachtsquartal gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % auf 7,9 Milliarden Euro.

... und wenn ich mich recht erinnere, war schon 2009 ein ziemlich schlechtes Jahr.

Die Reuters-Meldung

Wir veröffentlichen diesen Artikel mit freundlicher Genehmigung von Egon W. Kreutzer, hier die Quelle: http://www.egon-w-kreutzer.de/

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