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THEMA: NRW: Riesige Schadstoffwolke zieht nach Duisburg

NRW: Riesige Schadstoffwolke zieht nach Duisburg 25 Sep 2012 10:33 #7116

Nordrhein-Westfalen Riesige Schadstoffwolke zieht nach Duisburg

Nach einem Brand in einer Lagerhalle zieht eine riesige Schadstoffwolke in Richtung Duisburg. Anwohner werden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Landesumweltamt geht davon aus, dass keine Gefahr für Menschen in der Umgebung der Fabrik besteht.


Quelle und mehr: www.spiegel.de/panorama/n...g-a-857755.html

Leider sind die Informationen, die man von unterschiedlichen Medien erhält, wie immer unterschiedlich wie das Wetter. Teletext WDR redet von keiner Gefahr, so dass die BürgerInnen meinen nach draußen gehen zu können.

Während man auf n-tv eine Sondersendung sehen konnte, in der man Feuerwehr und Polizeisprecher hörte, die keine Entwarnung gaben.

Selbstverständlich sind Düngemittel und Amoniak schon so gefährlich, und noch viel gefährlicher wenn es verbrennt. Deshalb wäre es doch wohl ratsam die Leute zu bitten, in den Wohnungen zu bleiben, und vor allem Kindergärten- und Schulen zu schließen. Lieber etwas mehr an Vorsorge, als hinter her im auftretenden gesundheitlichen Schadensfall, wieder das Jammern hören zu müssen: "Das haben wir so nicht gewußt".

Es geht hier um die Gesundheit und das Wohl von Mensch, Tier und Natur.

Zur Zeit sieht es in Duisburg so aus, das besonders ältere Menschen irritiert sind über die unterschiedlichen Informationen, da einige Sender die ältere Menschen im Gebiet hören verharmlosen, während andere Sender, die oftmals von den älteren Menschen nicht empfangen werden (die haben oft ihren Stammsender), warnen.

Es macht einen oft wirklich ratlos, wenn man täglich, und das gilt ja nicht nur hier für diesen Fall, durch Informationen der unterschiedlichen Art hin und hergerissen wird, und bedingt dadurch, kein objektives Bild mehr zustande bekommen kann.

Aw: NRW: Riesige Schadstoffwolke zieht nach Duisburg 25 Sep 2012 10:48 #7117

Als heute morgen in Duisburg die Sirenen gingen, da wußten viele Leute nicht was sie zutun hätten. Es ist ja nicht verwunderlich, denn als ich noch Ratsfrau war, da hatten wir das Thema im Duisburger-Rathaus, dass man eigentlich alle Sirenen abbauen könnte(ich war entschieden dagegen - forderte man solle wieder einige deinstallierte Sirenen wieder installieren). Ein Thema mit dem sich meine Fraktion intensiv beschäftigte, zumal wir bei uns eine Giftgaspipline von Bayer-Uerdingen liegen haben. Es stellen sich einem dann so Fragen, wie man z. B. wenn keine Sirenen mehr da sind, die Menschen informieren soll im Unglücksfall.

Antwort von einigen Experten war damals: Per Durchsagen der Feuerwehr mit Megaphon. Wie schnell will eine Feuerwehr in einem Katastrophenfall, ohne Sirenen die betroffenen Menschen informieren? Das geht gar nicht. Doch wer sich mit den Signaltönen der Sirenen auskennt, wer sich auf einen Sender der schnelle und umfassende Nachrichten herausgibt verlassen kann und weiß, dass er diesen einzuschalten hat, der kann sich schützen. Dazu wäre es sicher auch gut, dass man an Schulen mal wieder, so etwas gab es noch zu meiner Schulzeit, ein paar Unterichtsstunden vom Katastrophenschutz, einführt.

Heute morgen fragte mich dann auch noch jemand per Telefon, der in Hartz-IV ist, ob er sanktioniert würde, wenn er seinen Termin beim Jobcenter heute nicht einhält. Nun, man kann im Voraus nicht wissen, wie das Amt es im Nachhinein auslegen wird.

Ich würde heute niemaden empfehlen, der im Einzugsgebiet der Gaswolke ist auf die Straße zu gehen, solange keine hundertprozentige Entwarnung gekommen ist. Die dann auf keinen Fall so aussehen darf, wie es könnte, es ist eventuell, man nimmt an. Glauben ist nicht wissen. Wenn eine offizielle Stelle eine offizielle Entwarnung gibt, und es treten dann doch Folgeschäden auf, dann kann man sich wenigstens an diese Stelle wenden.

Ob betroffene Menschen dann allerdings entschädigt werden, ist wie immer in allen Katastrophenfällen, fraglich. Denn Geld regiert bekanntlich zur Zeit die Welt, und davon möchte wohl keiner etwas freiwillig hergeben. Da werden dann wohl lieber über Jahre die Gerichte bemüht?

Aw: NRW: Riesige Schadstoffwolke zieht nach Duisburg 25 Sep 2012 13:26 #7120

Giftalarm 15.25 Uhr: Es gibt noch keine Entwarnung für Krefeld und Duisburg.

Die Stadt Duisburg richtete ein Info-Telefon ein (02151-19700). Per Ansage informiert ein Sprecher über "ein Schadensereignis" im Bereich Krefeld/Rheinhafen, wo erhebliche Mengen Rauch freigesetzt wurden, der möglicherweise die Gesundheit gefährdet. Die Ansage wird aktualisiert.

Aw: NRW: Riesige Schadstoffwolke zieht nach Duisburg 25 Sep 2012 13:57 #7121

Brand in Krefelder Düngemittelfabrik Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat nach weiteren unbedenklichen Messergebnissen durch die Landesbehörden beschlossen, dass Fenster und Türen wieder geöffnet, Klimaanlagen eingeschaltet werden können. Durch die andauernden Löscharbeiten in Krefeld-Uerdingen wird eventuell weiterhin eine Dampfwolke sichtbar sein, in der auch keine bedenklichen Werte gemessen wurden. Gegebenenfalls kann sich mit der Wolke Brandgeruch verbreiten. Deshalb sollten im Gebiet der Dampfwolke vorsorglich weiterhin Türen und Fenster geschlossen bleiben.

Aufgrund der Messwerte bestehen aus Sicht des Krisenstabes keine Bedenken, dass beispielsweise Spielplätze genutzt werden können. Da es jedoch vereinzelt zu Rußniederschlägen gekommen ist, wird das städtische Umweltamt in Absprache mit der Bezirksregierung vorsorglich Proben nehmen und analysieren.

Quelle und mehr: www.stadt-duisburg.de/new...00000398081.php

25.09.2012 15:56 Uhr
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