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Hier stellt Matthias Dilthey sein bereits in den 90er Jahren entwickeltes "emanzipatorisches bedingungslose Grundeinkommen", das "Dilthey-Modell vor. Dilthey verbindet sein Modell unabdingbar mit dem "emanzipatorischen Sozialstaat".

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THEMA: Über die Arbeit

Über die Arbeit 13 Jul 2014 20:43 #13200

Dr.rer.pol. Claus Schäfer, geb. 1948, Studium der Volkswirtschaft in Münster, Promotion in Bremen, seit 1972 wissenschaftlicher Referent im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften (WSI) in Düsseldorf,

vertritt in dem folgenden Video eine Auffassung, die sich im Wesentlichen mit dem Slogan "Arbeit macht frei" umschreiben lässt.

Sehen Sie selbst:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit, ob was passiert. Wenn es dann kein Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”...

Über die Arbeit 07 Feb 2015 21:06 #13822

Aufmarsch der Roboter

Aufmarsch der Roboter, so überschreibt Die Welt einen Bericht über zukünftigen, massiven Einsatz von Robotern bei VW.

Bei Volkswagen werden bald überall in den Produktionshallen intelligente Maschinen werken, werden in vielen Bereichen die Roboter übernehmen. Horst Neumann( Personalvorstand von Volkswagen) will den derzeit zweitgrößten Autohersteller der Welt automatisieren, durch und durch digitalisieren. Und das in einem Ausmaß, das alles Bisherige übertrifft, und mit Folgen, wie sie bisher kaum vorstellbar waren. Ein Team arbeitet derzeit an einem Fahrplan für den umfassenden Robotereinsatz. Ausgerechnet Horst Neumann, ein Gewerkschafter, plant den Aufmarsch der Roboter, dem viele, viele Jobs zum Opfer fallen werden. Und das ausgerechnet bei Volkswagen, einem Konzern, bei dem der Staat noch immer mitredet und sich kein großes Rad dreht ohne Zustimmung des Betriebsrats.

Auch bei Siemens wird in großem Stil Personal abgebaut. Arbeitskräfte, die auf Grund der weltweiten Roboterisierung offensichtlich nicht mehr benötigt werden. Die Zeit berichtet, dass Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen sich mal wieder gegen die geplanten Rationalisierungen stellen:
Arbeitnehmervertreter sehen die Einschnitte aber schon lange kritisch. "Ich habe es satt, dass immer wieder Personalabbau als alternativlose Lösung propagiert wird", sagte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn. Sie erwartet harte Verhandlungen mit dem Konzern. "Es muss jetzt alles versucht werden, die Zahl von circa 3.300 betroffenen Mitarbeitern, deren Aufgaben wegfallen, weiter zu reduzieren, indem sie woanders eingesetzt werden", sagte Steinborn. "Wir fordern Qualifizierung und interne Versetzungen statt Abbau." Zugleich verlangte Steinborn, die auch Vizechefin des Aufsichtsrates von Siemens ist, eine langfristige Strategie: "Kostensparprogramme hatten wir in der Vergangenheit genug. Wir wollen Maßnahmen, die langfristig wirken. Seit Jahren jagen wir von einem Abbauprogramm ins nächste." Nötig sei nun wieder Verlässlichkeit.
Siemens muss offensichtlich auf insgesamt weltweit 7800, allein in Deutschland 3.300, sinnlos arbeitende Menschen verzichten. Eigentlich eine positive Nachricht für die Menschen, die sinnlose, sinnentleerte Arbeiten verrichten mussten. Doch warum stemmen sich Gewerkschaften und Arbeitnehmer-Vertreter so gegen die Befreiung von der Arbeitssklavenschaft? Sind die Gewerkschaften die eigentlichen Sklaventreiber?

Es scheint so zu sein, denn kein vernünftiger Mensch möchte zum Preis eines Roboters arbeiten: Neumann weiter:Für die heute bei Volkswagen eingesetzten Roboter kommt man bei einer Laufzeit von durchschnittlich 35.000 Stunden auf Gesamtkosten von 100.000 bis 200.000 Euro. Das sind drei bis sechs Euro pro Stunde – Kosten etwa für Instandhaltung oder Energiekosten inklusive. Das heißt: Der ,Ersatzmann' für Routinearbeiten in der Fabrik kostet bereits heute nur etwa fünf Euro je Stunde." Fünf Euro pro Stunde gegen bis zu 50 Euro – als Kostenfaktor ist der Mensch gegen die Maschine chancenlos.

Und was sagt Angela Merkel dazu: Sozial ist, was Arbeit schafft???

In meinen Augen hat Angela Merkel den Schuss nicht gehört. Denn andernfalls hätte sie schon längst ein Programm entwickelt, das die Automation fördert und gleichzeitig den Menschen ein vernünftiges Auskommen ohne Erwerbsarbeit ermöglicht.
Nur so kann Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten, ohne die Menschen in totale Armut abgleiten zu lassen.
Wachen Sie endlich auf, Frau Merkel!
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit, ob was passiert. Wenn es dann kein Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”...

Über die Arbeit 08 Feb 2015 07:34 #13823

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Ich gehe davon aus das Frau Merkel sehr wach ist und den Schuss, den sie selber mit los gibt sehr wohl gehört hat. Frau Merkel scheint nur nicht zu interessieren wie sehr viele in der Bevölkerung leiden. Sie geht über die Probleme im eigenen Land hinweg als wären sie gar nicht vorhanden. Sie geht in alle anderen Lande und erschwert auch dort das Zusammenleben der Menschen. Frau Merkel ist wach, denn sie hat für sich selber ihr Ziel erreicht und dabei scheint es egal zu sein wie Menschen fühlen, was Menschen benötigen und was Menschen für sich selber wollen. Seit Merkel an der Macht ist zerstört sie das was mal gut war und heute noch wäre. Genau da hört man immer mehr Menschen sagen, die kommen allerdings nie in den Medien und auch nicht in der Statistik vor. Frau Merkel gibt sich ahnungslos das hat sie bei der FDJ gut gelernt.

Über die Arbeit 13 Feb 2015 21:17 #13835

Gewidmet den ewig Gestrigen:

Ich weiß, viele nennen mich einen "haltlosen Phantasten", manche halten mich sogar für einen unverbesserlichen Spinner. Und das nur, weil ich mich seit weit über 10 Jahren für Roboter einsetzte.

Ich setze mich für Roboter ein, weil ich der Meinung bin, dass jeder das machen möge, was er am Besten kann. Die (Fron)Arbeit [=tschechisch robota] mögen doch die Fronarbeiter, sprich die Roboter, machen. Die "menschliche Arbeit" hingegen bestand seit Jahrtausenden aus der Muße, also der Zeit, in der Mensch das machen konnte, wonach ihm der Sinn stand. Alles Andere überließ ein Mensch den Sklaven, den heutigen Robotern. Denn ähnlich wie Sklaven haben Roboter keine (oder fast keine) Rechte, vorallem keine Menschenrechte!

Die Frage ist jedoch ob Sklaven, also heutzutage die Roboter, Menschen trauen können:


Falls Roboter den Menschen trauen können, ist es nur noch ein kleiner Schritt, Asimo und hitchBOT "zu vereinigen":



Die Frage ist, und die stelle ich ernsthaft, wer ist nun der Phantast? Ich, der die Menschen von der Erwerbsarbeit befreit sehen möchte? Oder die, die meinen, Sklavenarbeit bringt uns weiter?

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit, ob was passiert. Wenn es dann kein Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”...

Über die Arbeit 13 Feb 2015 22:11 #13836

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Herr Dilthey hier kann ich Ihnen nicht widersprechen. Es gibt aber noch eine Sichtweise die viele unter uns ausblenden. Als Frauen in den Genuss von immer mehr Technik kamen, zum Beispiel der Waschmaschine, die ihnen angeblich das Leben erleichtern und etwas mehr an Freizeit garantieren sollte. Genau da fingen immer mehr Politiker und Frauen wie Alice Schwarzer an, die Frauen in Richtung Erwerbsarbeit zu drängen.

In Wirklichkeit und das ist schon lange erwiesen, will der Mensch nicht mehr arbeiten. Der Mensch braucht Geld und definiert Geldmangel fälschlicher Weise mit und über die Arbeit. Das ehemalige Industriezeitalter sowie das heutige Computerzeitalter sollte den Menschen ursprünglich mehr Freizeit und Wohlstand garantieren. Doch das tut es nicht.

Heute wird die Technik immer mehr gegen die Menschheit insgesamt eingesetzt. Sie wird falsch eingesetzt. Wissen Sie, man kann alles verkehrt und falsch einsetzen. Beispiel: Ein Hammer ist ein gutes Werkzeug wenn man damit den Nagel in die Wand schlägt. Ein Hammer ist ein Mordinstrument wenn man damit einem Menschen den Schädel einschlägt.

Mit der heutigen Technik wird den Menschen immer mehr Freiheit genommen. Mit der heutigen Technik werden Menschen getötet. Und die, die das tun sind leider immer mehr in den Reihen der Politiker zu finden. Man findet sie aber auch sehr häufig in den Reihen der Wirtschaft. Der hörende Fernseher

funtik schrieb:
Samsung warnt vor hörenden und sprechenden Fernsehern

funtik.de/samsung-warnt-v...den-fernsehern/

er dient in der Hauptsache denen, die damit noch mehr die Neigungen der Menschen ausforschen und für ihre Interessen ausnutzen.

Politik und Raubtierkapitalismus bemächtigen sich der Technik nicht zum Wohle der Menschheit, sondern sie sind dabei diese auszurotten wenn sie so weitermachen wie bisher.

Die Politiker setzen Menschen unter Druck und Arbeitszwang Dinge zu verrichten für die sie gar nicht mehr benötigt werden. Weigert sich der Mensch bekommt er kein Geld mehr und muss verhungern. Das nennt man heute HartzIV. Bis diese Erkenntnis in den Köpfen der Menschen angekommen ist werden wohl noch viele verhungern oder sich in Kriege treiben lassen.
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