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Von der Präimplantationsdiagnostik und vom Elementar-Recht des Menschen

Bei manchen Bürgern, seien sie nun Politiker, Kirchenvertreter oder nicht, ist die Stimmung ähnlich wie nach dem 18.01.1951. Damals war der Film „Die Sünderin“ uraufgeführt worden. Die moralische Empörung war gewaltig. Deutschland – ein einziges Sodom und Gomorra!

Und als ginge es um die Abwendung erneuten Unheils, hat kürzlich ein leibhaftiger hessischer Rechtsanwalt, Schwerpunkt u. a. Menschenrechte, öffentlich zum Gebet aufgerufen. Fest steht: Mittels der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung wird Stefan Kirchner (1) seinen Aufwand niemand berechnen können.

Der Berufsphilosoph und Soziologe, der Starnberger Emeritus Jürgen Habermas sieht sich – wohl in der Ordnung und Deutung der beobachtbaren Dinge leicht verwirrt - im Münchner Haus des OPUS DEI [sic] genötigt im schönsten Soziologendeutsch zu behaupten, dass „die Reziprozitätsbedingungen der kommunikativen Verständigung“ (2) verletzt würden und sieht daher einen Widerspruch zum „Demokratieprinzip gegenseitiger Anerkennung“.

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