Jeder Bürger solle die Chance haben, "aufzusteigen und sich Besitz zu erarbeiten".

Jeder Bürger solle die Chance haben, "aufzusteigen und sich Besitz zu erarbeiten". Das also sind die Worte einer Ursula von der Leyen? So wie man sie im unter verlinkten Artikel, bei der SZ lesen kann.
Für Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gibt es ein ehernes Prinzip der sozialen Marktwirtschaft. Jeder Bürger solle die Chance haben, "aufzusteigen und sich Besitz zu erarbeiten". *
   
Frau von der Leyen, viele Bürger hatten es zu einem gewissen Wohlstand und Besitz gebracht, dieser ist nach diversen Reformen durch die Politik weg gebrochen. Die Politik hätte Sorge dafür tragen sollen und müssen, dass genau das nicht passiert. Erst die Bürger arm machen, und dann über soziale Marktwirtschaft wie wir sie mal hatten, aber heute nicht mehr haben zu reden, ist ein Schlag in die Gesichter der 90% nicht Reichen im Land.  
 
Wir hatten sie tatsächlich mal, die Zeit in der wir uns Wohlstand erarbeiten konnten. Diese Zeit ist aber schon lange vorbei. Geht es nicht in den Kopf einer Bundesarbeitsministerin von der Leyen, geht es nicht in die Köpfe der regierenden Politiker, oder wollen sie es einfach nicht wahrhaben, sehen und verstehen?  
Geht es nicht in die Köpfe, dass wir keine Vollbeschäftigung mit Niedriglohnsektor benötigen?
 
Geht es nicht in die Köpfe, dass im Zeitalter voranschreitender Automation viele Berufe gar nicht mehr vorhanden sind, dass ein Großteil der Menschen in Arbeit, durch Maschinen- und Roboterarbeit abgelöst wurde?
 
Diskutiert diesen Artikel im Forum (19 Antworten).

Zusätzliche Informationen