Der unterdrückte Mensch der Neuzeit

Menschen die immer mehr in Selbstzweifel getrieben werden und verfallen, die sich gegen den äußeren ungerechten, menschenfeindlichen Druck nicht mehr zu helfen wissen werden in der Regel immer krank. Wer in ungerechten kranken, seelisch unterdrückenden, verlogenen Systemen lebt und leben muss, der kann nicht mehr stark, kräftig, selbstbewusst auftreten. Kranke Systeme werden das aber von ihm verlangen, werden ihn weiter krank auf ihre Art der psychologischen Einflussnahme machen. Wer Menschen in Selbstzweifel bringt, wer Menschen arm macht und ihnen versucht zu erklären sie seien selber schuld, obwohl es nicht stimmt, der zerbombt im Rahmen einer solchen geführten psychologischen Kriegsführung ihre Seele und zerstört damit den gesamten Menschen.

 

Wer aus welchem Grund auch immer etwas von einem Menschen einfordert was er der Forderer selber nicht bereit ist zu erbringen,  attackiert die Würde des Menschen. Wer von Menschen fordert sie mögen sparen obwohl schon so gut wie gar nichts mehr zum Sparen vorhanden ist, auch der attackiert die Würde des Menschen. Wer dann noch von diesem ohnehin fertigen armen Mitmenschen einen Seelenstripptease verlangt, der betreibt unsichtbare Körperverletzung, er verübt seelische Grausamkeit. Mag der Gesetzgeber es anders sehen, mag er juristisch mit seinem Verhalten Recht haben – so ist er jedoch moralisch gesehen mehr als nur ein Straftäter.

 

Immer mehr bemerken wir in der heutigen Zeit, dass der Mensch, der in seiner erfolgreichen und selbst gewählten Komfortzone lebt bösgläubig und somit bissig gegenüber seinen armen Nächsten handelt. Der Zeitgeist wie wir ihn heute erleben sollte uns allen mehr als nur zu denken geben und uns zum friedvollen Handeln ermutigen. Menschenrechte müssen gewahrt bleiben und dürfen auf keinen Fall dem habgierigen Kapitalismus untergeordnet werden. Wenn der Kapitalismus siegt wird jede Form der Menschlichkeit verloren gegangen sein – und genau das wird eine Gefahr für die gesamte Welt. Auch Systeme und die, die für die Systeme verantwortlich sind haben sich in Selbstbeschränkung zu üben – haben Gut, Hab, Geld und Gold nicht über die Menschlichkeit und das einzelne Leben der Menschen zu stellen. Sie haben nicht das Recht als Mensch einen anderen Menschen in Not, Armut, Krankheit, Angst, Ausweglosigkeit und mehr zu führen, sie sind selber nichts anderes als ein Mensch. Wer aber so mit Menschen umgeht wie es zur Zeit sehr sichtbar und immer sichtbarer der Fall ist, der hat den Glauben verloren und sollte sich nicht auf Gottesglauben berufen. Wer Wasser predigt sollte Wasser trinken, und nicht weiter zu erpressen versuchen  Geld von denen zu bekommen, die ihnen einst den teuren Wein auf den er selber nicht verzichten mag ermöglichten. Habgier verblendet die Sinne, und wessen Sinne schon derart verblendet sind dem muss es gesagt werden, und genau der oder diese gehören gestoppt bevor sie noch mehr Unheil gegen ihren Nächsten verbreiten.

 

Wer mitmenschlich ist und bleibt braucht nicht immer mehr Überwachungssysteme aus Angst vor denen, die er unterdrückt. So einfach ist eigentlich die Welt.

 

 

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