Meine Zähne, deine Zähne, unsere Zähne

Die vom Leben gezeichneten Menschen

Die so kaputten Zähne versauen den davon betroffenen Menschen ihr gesamtes Leben. Es ist wie ein gelber Punkt auf der Stirn. Nicht, dass man sowieso schon nichts mehr zu Lachen hat, man traut sich auch gar nicht mehr zu lachen. Man traut sich nicht mehr den Mund aufzutun, man führt sie lieber gar nicht mehr, die Gespräche, die doch so wichtig sind für das Leben eines Menschen. Man wird einsortiert in eine Schublade, in die man eigentlich gar nicht gehört. Einsortiert von Menschen, die es lediglich dem Glück zu verdanken haben, zur ehrenwerten Gesellschaft zu zählen. Das geht solange bis die, die mal einsortierten auch an dem Punkt ankommen. Es wird ihnen nicht helfen die Tatsachen zu ignorieren. Auch wer wegschaut, ist nicht vor diesem, schneller als man denkt und nicht selber verursachten, Absturz gefeit. Verdrängen hilft da gar nichts. Prophylaxe, in dem man hinschaut und die Realität ernst nimmt, könnte hilfreich sein. Aufbegehren gegen solche Missstände. Darauf pochen, dass sich unser heutiges asoziales, politisches System ändert. Dass es sich zu dem ändert, was die Menschen tatsächlich benötigen. Und zwar in allen Lebensaltersgruppen. Nicht erst dann, wenn es schon mehr als zu spät ist. Und sich nicht beteiligen an der Ungerechtigkeit und Körperverletzung vieler, viel zu vieler Menschen.

Bis zur akuten Lebensgefahr auf dem Weg zum Exitus

Wer so kaputte Zähne hat, der ist in höchster Gefahr. Nicht nur, dass man nicht mehr kauen kann, was außerordentlich wichtig für den gesamten Verdauungstrakt ist, sondern, die so kaputten Zähne schleudern Unmengen an schlechten Bakterien in den gesamten Blutkreislauf. Der Körper der davon betroffenen Menschen wird immer mehr und immer schneller vergiftet. Das Herz wird schnell und oft sehr gefährlich davon in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt aber auch noch zu vielen anderen gefährlichen Folgekrankheiten. Und was tut man dann?

Wo das politische System bewußt versagt und bedingt dadurch notwendige Hilfen und Mitmenschlichkeit auf der Strecke bleiben

Wenn man so durch das asoziale, krankhafte, politische System kaputt gemacht wurde und keine wirksamen Hilfen durch die Gesellschaft bekommt, wo soll der Mensch sein Haupt noch betten? Wo und wie soll sich ein solcher Mensch noch helfen können? Er kann es nicht. Vielleicht hat er sogar in der Vergangenheit selber sozial geholfen? War sehr erfolgreich und hilfsbereit? Daran wird sich in der Situation, erst einmal dort angekommen, niemand mehr erinnern. Die Türen sind zu gegangen und sie bleiben zu. Nur viel Glück kann diesen Menschen noch helfen. Tut man es nicht, dann werden diese Menschen sehr schnell sterben. Der Mensch wird kein vernünftiges, würdiges Begräbnis mehr erhalten. Und die Behörden werden nach Angehörigen suchen, die die nicht so geringen Kosten für ein armseliges Begräbnis übernehmen. Und wer weiß, vielleicht wird ein so ausfindig und zur Kasse gebetener Mensch dadurch dann selber in diese geschilderte Situation gedrängt.

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