Arbeit, Ausbildung, Umgang, Perspektiven - Wie gehen wir miteinander um?

Diese Gruppe der Kinder kannte z. B. keine Waldspaziergänge mehr. Wenn man mit diesen Kindern etwas unternehmen wollte, dann waren sie davon überzeugt das geht nur in großen, schrillen Freizeitparks. Kontakt zur Natur, Kontakt zu Tieren usw. hatten sie in den meisten Fällen nicht. Also, alles was der Natur entspricht hat man ihnen nicht geboten. Von Termin zu Termin hat man sie allerdings oft geschliffen. Kleine Erwachsene hatte man versucht aus ihnen zu machen. Das kann man heute oft feststellen, es fehlt die natürlich, kindliche Entwicklung die sehr wichtig ist für unsere Nachkommen.

 

Bei vielen Kindern konnte man auch hören, dass sie lieber mal mit Mama und Papa zusammen sein möchten. Doch die hätten ja nie Zeit, die müssten arbeiten. Sie äußerten ganz klar den Wunsch, nicht immer den gesamten Tag bei fremden Menschen sein zu müssen. Einige empfanden schon im Kindergartenalter den Kindergarten als Belastung. Sie wollten gerne morgens dahin, aber am Nachmittag gerne mit der Mama oder dem Papa zusammen sein. Die sahen sie meistens aber erst am Abend.

 

Natürlich hören wir jeden Tag das Mama und Papa arbeiten und Karriere machen wollen. So kommt es aus vielen Kanälen bei uns an. Tatsächlich gibt es viele Mütter die gezwungen sind arbeiten zu gehen, weil eben das Einkommen vom Ehemann, so man in einer Familie lebt einfach nicht mehr ausreicht. Da erzählen einem Frauen z. B. wie sehr sie sich unter Druck fühlen weil sie so wenig Zeit für ihre Kinder hätten. Erstaunlich so etwas gibt es noch? Wo hören wir denn heute noch davon?

 

Wenn wir so etwas nicht mehr hören, dann erzeugt dies eine globale Meinung, dass es so etwas gar nicht gibt und man wirklich gar nicht in Familienbanden leben möchte?

 

Zusätzliche Informationen